Velo parkt mit Gleisanschluss

VELOP.CH

Gute Luft am Bahnhof

Es ist sehr, sehr ärgerlich, dass ausgerechnet um den Bahnhof SBB herum beim Erstellen neuer Bürohäuser rentable Parkraumbewirtschaftung für Autopendler ein Thema ist, Veloparkraumbewirtschaftung hingegen nicht. Platz für intelligente Veloparkplätze mit Gleisanschluss kommt abhanden. Hier möchte VELOP.CH bei Um- und Neubauten am Gleisfeld mitreden, Lösungen für den Veloparkraum vorbringen, die auch für Immobilienbewirtschafter von Interesse sein könnten.

Hier die Autos mit Anspruch auf Komfort ohne Abstriche, dort die ÖV / Velo / Fussgänger / Umsteiger sowie Wohn- und Gewerberaum mit Bedarf an guter Luft, die am Gleisfeld reichlich vorhanden ist. Wir sind überzeug, dieser Interssenskonflikt ist lösbar.

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Chance Nauentor für Flughafenbus und Fernverkehr

Ideenskizze anlässlich der Bekanntgabe der Umbaupläne der SBB vom Oktober 2017
Urheber: velop.ch

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Weiterführende Informationen:
www.onlinereports.ch
www.nauentor.ch
die Brücke, der Reiter, das Quartier (ETH/PDF)

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Grosswetterlage: Fernbusse in der Schweiz

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Gesucht: «Ankerplätze» für Fernbusse
Die Städte tun sich schwer mit einem neuen Angebot im öffentlichen Verkehr. Knackpunkt sind die Halteorte. Die Gretchenfrage lautet: am Bahnhof oder am Stadtrand?
NZZ vom 27.9.2017
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Das Ringen um Fernbus-Stationen in den Städten

Der Fernbus soll künftig direkt in die Stadtzentren fahren. André Kirchhofer, Vizedirektor des Nutzfahrzeugverbands Astag sagt dazu: «Ja, es braucht Carhalteplätz für Fernbusse, für den privaten Reisebusverkehr – möglichst im Zentrum der Städte. Wir sind uns aber bewusst, dass das ein schwieriges Unterfangen ist», sagt er.

In der Innenstadt sei das nicht möglich, heisst es aber vom Städteverband. Direktorin Renate Amstutz erklärt: «Wir dürfen nicht vergessen, dass in den meisten Städten bereits heute die räumlichen Verhältnisse kaum eine grössere Menge haltender Fernbusse an den Bahnhöfen oder an den Bushöfen zulassen würden.»

Deshalb denkt Amstutz eher an Standorte am Rand der Städte, in Autobahnnähe. «Entscheidend ist, dass diese Haltepunkte ausreichend an den öffentlichen Verkehr angebunden sind – zum Beispiel mit einem Bus, der ins Stadtzentrum fährt oder dass sie in der Nähe einer S-Bahn-Haltestelle liegen.» So brächte das zusätzliche Fernbusangebot nicht zusätzlichen Verkehr in die Innenstädte.
SRF News Schweiz vom 20.10.2017

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Geschrieben von VELOP.CH am Freitag Oktober 20, 2017


Mobike macht China zum Velokönigreich

"Mit GPS ausgerüstete Leih-Velos können irgendwo in der Stadt gestartet und an einem x-beliebigen Ort wieder abgestellt werden. Auf einer Smartphone-App lässt sich anzeigen, wo das nächste Velo steht. Der QR-Code auf dem Fahrrad wird mit dem Smartphone gescannt, um das Schloss zu öffnen und am Ende der Fahrt wieder zu schliessen. Damit wird automatisch die Benutzungsgebühr vom Depot abgezogen. Kostenpunkt pro Stunde: 1 Yuan oder umgerechnet nicht ganz 15 Rappen. Angefangen hat Mobike-Wang sein Experiment an Universitäten. Es wurde sofort zu einem durchschlagenden Erfolg", schreibt Peter G. Achten auf infosperber.ch

An das Leihsystem Mobike angeschlossen sind gegenwärtig etwa zwei Millionen Velos in rund 40 chinesischen Städten.

Geschrieben von VELOP.CH am Sonntag Mai 28, 2017


Bikesafe

Die Otto Wöhr GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Auto-Parksystemen. Seit 1959 entwickelt und produziert WÖHR platzsparende Auto-Parksysteme und bietet Kunden innovative und technologisch hochwertige Lösungen für kompaktes und sicheres Parken.
Die Projekte belaufen sich vom einfachen Doppelparker für zwei Autos übereinander bis zu modernen Parktürmen oder vollautomatischen Parkraumlösungen für mehrere hundert Autos. Mehr als 500.000 installierte Stellplätze weltweit stehen für die Zufriedenheit der Kunden und die Kompetenz des Unterneh-
mens.

Flächenreduziertes Parken von Autos und Fahrrädern zur Erhaltung von Grünflächen. Frei nach dem Maximalprinzip, erreichen WÖHR Parksysteme mindestens die doppelte Anzahl an Stellplätzen auf gegebener Fläche, verglichen mit konventionellen Rampengaragen. Automatische Parksysteme übernehmen den Parkvorgang, der Parksuchverkehr entfällt, der Motor des Fahrzeugs wird frühzeitig abgestellt, der CO² Ausstoß drastisch reduziert. Elektrofahrzeuge und Elektrofahrräder parken diebstahlsicher. Auf den Plattformen der mechanischen und halbautomatischen Parksysteme finden bauseitige Elektroladeeinheiten eine integrierte Halterung.

www.woehr.de

Geschrieben von VELOP.CH am Freitag Mai 26, 2017


Autoleihsysteme am Bahnhof – was ist davon zu halten?

ÖV und Veloverkehr hat die Baisse während des Autobooms in den 60er bis 80er Jahre inzwischen überlebt und kommt auf den Stand der Gründerzeit. Die wirkliche Revolution wäre, wenn zeitnah ÖV und Veloinfrastruktur ausgebaut würde. Es kostet leider, weil überall inzwischen viel Beton daliegt.

Die Zeit ist reif für das konfortable Veloparking mit Gleisanschluss und 1. Klasse-Angebote für den innerstädtischen ÖV. Das Kombiangebot SBB Green Class Auto inklusive liegt völlig quer in der Landschaft und verdrängen schwache, ur-urbane Verkehrsteilnehmer nicht nur politisch, rechtlich, ökonomisch, sondern in der Konsequenz auch räumlich.

Grössere Städte der Schweiz weisen in 5-Gehminutendistanz zum Bahnhof ein Überangebot an Autoabstellplätzen auf. In die leer gewordenen Parkfelder im UG gehören Leihautos hin. Mikroökonomisch betrachtet: Betritt ein Reisender den Weg in die Anrainerquartiere hilft wiederum den Quartierläden, welche durch 8-20h-Shops auf Bahnhofareal schon so bedroht sind. Es sind längst nicht mehr Schmuddelangebote am Hinterausgang, sondern Quartierläden, welche den Ort lebenswert machen.

Fazit: Egal ob Mobility-Angebot, Carsharing und Kobmiangebot SBB Green Class, das Auto mit Gleisanschluss parken ist ein Anachronismus. Seit Jahren ist bei grossen Bahnhöfen ein Mangel an Veloabstellplätzen zu beklagen, darüber hinwegtäuschen kann auch ein Velo auf dem Hochglanzprospekt nicht.

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag Mai 11, 2017


Velo und Ökonomie

Verschiedene Studien zeigen, dass Velofahrer eher lokal einkaufen. Ihr Einkaufskorb ist zwar klein, aber um so öfter tätigen sie ihre Einkäufe. Sie verbringen auch mehr in der lokalen Gastronomie. Wer seine Besorgungen einfach mit dem Velo tätigen kann, trennt sich häufiger vom einen Aato. Damit stehen einem Haushalt rund 3.000 CHF pro Jahr mehr zur Verfügung. Bild: www.gracq.org

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Weg von Lärm-Trutzburgen und Klimaanlagen zu menschennaher Architektur

Nebst der Reduktion der Luftverschmutzung wird mit Velofahren auch Lärm reduziert. Es ist ein Gewinn für Wohnungen, Kommunale Einrichtungen, Büros und nicht zuletzt für Gastrobetriebe mit Nutzung der Allmend. Von den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit durch Velofahren abgesehen.

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Veloinfrastruktur ist kostengünstiger als Autoinfrastruktur

Veloabstellplätze sind allen Unkenrufen zum Trotz für die Stadt günstig in der Errichtung Einrichtung wie auch in der Wartung. Die Kosten für einen Parkplatz sind zehn bis zwanzig Mal höher als die Kosten eines Veloabstellplatzes. Auch die jährlichen Kosten pro Veloabstellplatzes sind nur einen Bruchteil der von einem Platz für Parkplätze.

Quelle: www.gracq.org

Geschrieben von VELOP.CH am Samstag März 4, 2017


System Bike Loft


"Keine überfüllten Fahrradabstellplätze mehr», das ist das Ziel der automatisierten Fahrradparkanlage Bike Loft. Durch das über- und nebeneinander Stapeln von Einzelboxen bietet die Parking Station, auf kleinster Grundfläche, ausreichend Raum für über 1000 Fahrräder und Gepäck. Mit modernster Kommunikations- und Informationstechnologie via Smartphone ist das Bike Loft System eine attraktive Lösung."

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Bike Loft – automatisierte Fahrradparkanlage

Quelle: www.bikeloft.ch

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag März 2, 2017


Parkleitsystem parkU

Das Parkleitsystem von parkU kann via App den Bedarf decken, zeigt aber gleichzeitig auch, wie gross die Nachfrage ist, realtime. Ein Instrument klar auch für ein Veloparkleitsystem!

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Bild: Parkplatzsharing-Dienst Parku startet in Deutschland: Kampf um einen Markt, den es noch nicht gibt Quelle: foerderband.de

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Die Parkplatz-App, die alles kann.

"ParkU [...] liefert Details zur aktuellen Verfügbarkeit und Belegungsanzahl von Parkplätzen in Parkhäusern, Tiefgaragen oder auf Privatgelände, ihre Lage und Entfernung zum Zielort, Öffnungszeiten, Tarife und Zahlungsmethoden. Wie üblich navigiert die ParkU-App den Autofahrer auf Wunsch direkt zum gewählten Stellplatz.  Durch die Integration der Parkplatzdaten entwickelt sich ParkU zum europaweit führenden Parkplatzservice mit reservierbaren Parkplätzen und aktuellen Parkplatzinformationen gebündelt in einer App." schreibt parku.ch in ihrer Pressemitteilung vom Februar 2016.

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Facts:
parkU gegründet: August 2012
Firmensitze: Zürich und Berlin
Anzahl Mitarbeiter: 14
Umsatzziel für 2013: k.A.
Profitabel: 2014

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Links:
ParkU to be embedded in dashboards of connected cars auf startupticker.ch
Ford setzt auf ParkU auf startupticker.ch
Parkplatz-Service ParkU: 20% Rabatt auf tcs.ch
Start-up: Die Parkplatzvermittler von Parku auf bilanz.ch

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag März 2, 2017


Freiburg im Breisgau: Radstation

In der Radstation ist ein Reisezentrum für Ticketverkauf Fernbus, der VCD und ein Cafe untergebracht. Dadurch ist die Anlage immer belebt und erscheint in einem top Zustand.
 

Kennzahlen
Veloabstellplätze: 3300
zweistöckige Radständer,
Sonderflächen für Anhänger, Tandems und Liegeräder.
Der Tagespreis ist 0.70 EUR.




 

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag August 18, 2016


Basler Velokonzept

Das Basler Parlament gab 2010 grünes Licht für mehr kommerzielle Nutzung am SBB, verdonnerte die SBB jedoch gleichzeitig dazu, 700 zusätzliche Veloparkplätze am Bahnhof zu realisieren. Im Oktober 2016 wurden 200 Abstellplätze fertiggestellt (siehe Bild). Die Anlage von der Planung bis zur Erstellung schlug 600'000 CHF zu Buche. Das Resultat ist eine Anlage, wo bis 200 Velos in einer Rinne einige Treppenstufen hochgeschoben und in engen Platzverhältnissen in doppelstöckige Abstellplätze versorgt werden können. Für E-Biker oder Velofahrer mit Gepäck kein leichtes Unterfangen. Keine 50 Meter entfernt liegt die 'Rostwurst' der PTT mit chronisch unterbelegten Autoabstellplätzen.

«In jeder anderen Stadt ist der Kanton am Bahnhof für neue Veloplätze und ihre Finanzierung zuständig. In Basel ist es aber anders» sagt Urs-Martin Koch, Netzentwicklung SBB. Es sei auch noch offen, ob der Kanton oder die SBB die neuen Abstellplätze im Velokonzept finanziere werde – das müsse noch ausgehandelt werden (siehe unten: Medienmitteilung).

Weitere 500 Veloparkplätze kommen in den Bereich Haupteingang unter den Centralbahnplatz, in dem bisher ein VIP-Autoparking befand. Die neuen Veloparkplätze sind doppelstöckig und kosten einen Franken am Tag. Die SBB investieren total 1,5 Millionen Franken. Damit sind für die SBB die Hausaufgaben betreffen Veloabstellplätzen gemacht.

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Velo-Elend Hinterbahnhof

Bei der Neugestaltung des Centralbahnplatzes wurde der Autoverkehr verboten und Veloabstellflächen ins UG verbannt. Das daraus hervorgegangene Veloparking am Bahnhof SBB ist vorbildlich, während die Situation beim Hinterbahnhof ungelöst bleibt. Unklar ist, ob der Bedarf an Veloabstellflächen für ein riesiges Einzugsgebiet gedeckt werden könnte. Beim Bau des 81-Meter hohen Meret-Oppenheim-Hochhauses der SBB wird es Veloparkplätze geben, wegfallen werden sie hingegen bei einer Gleiserweiterung unter der Passerelle. Der Planungshorizont ist damit noch in weiter Ferne. So sind die Margarethen- und Merianbrücke zu klein für die Erweiterung und müssten zuerst neu gebaut werden.

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Konzept für Veloabstellplätze am Bahnhof Basel SBB
20.10.2012

Die von SBB und Kanton Basel-Stadt angedachten Veloabstellanlagen befinden sich derzeit ausschliesslich auf Grundstücken der SBB. Realisiert werden sollen diese Anlagen vorwiegend im Zusammenhang mit anstehenden beziehungsweise noch zu planenden Grossprojekten von SBB Immobilien und SBB Infrastruktur – wie Gleisfelderweiterung, Gleisfeldquerung West bzw. Ost, RailCity Westflügel, Logistik MOS, Baufeld B – und gegebenenfalls mit weiteren städtebaulichen Entwicklungsprojekten Dritter. Zur Erfüllung der Vorgaben des Gegenvorschlages zur Städteinitiative ist der Kanton Basel-Stadt angehalten, den ÖV und den nicht motorisierten Individualverkehr zu stärken. Im Rahmen dieser Planungen sieht der Kanton deshalb die Realisierung zusätzlicher Veloabstellanlagen im Bahnhofsumfeld vor. Kosten für Erstellung, Betrieb und Unterhalt der Anlagen. Das vorliegende Konzept sieht keine Regelung vor, wie die Kosten für Erstellung, Betrieb und Unterhalt der angedachten Anlagen zwischen SBB und Kanton Basel-Stadt – sowie möglicherweise weiteren Beteiligten – aufgeteilt werden sollen.

Der Kostenteiler soll bei der allfälligen Planung und Realisierung einzelner Anlagen jeweils im Rahmen einer konkreten Vereinbarung verhandelt werden. Aus dem vorliegenden Konzept entstehen deshalb keine gegenseitigen verbindlichen Verpflichtungen zur Realisierung und Finanzierung einer definierten Anzahl Veloabstellplätze an den angegebenen Veloabstellanlagen.

http://www.medienmitteilungen.bs.ch (PDF)

Geschrieben von VELOP.CH am Samstag Juni 25, 2016


Velo parkt im Parkhaus

Prinzip: Eine Einheit bewegt sich auf Rollen wie ein Auto auf dem Parkfeld. Nach vollständigem Ausfahren können gleichzeitig mehrere Velos bequem verstaut und entnommen werden. Die Durchfahrt ist während diesem Vorgang gesperrt, was sicheres parkieren der Velos garantiert.

Erfordernisse an das Parkhaus: Auf einem Rollwagen von 5 Meter Länge können links und rechts je 10 Velo-Mat-Veloplätze angebracht werden. Theoretisch lassen sich auf 1 Autofeld 20 Velos in Position A unterbringen. Es ist eine Mindestraumhöhe von 220 cm erforderlich.


Geschrieben von VELOP.CH am Dienstag Mai 31, 2016